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Mein Modellbahn-Zimmer

Seit Mitte der 90er Jahre des letzte Jahrhunderts baue ich schon an meiner Anlage, Aber doch mit längeren Pausen.Sie läuft - meist nur 35 Zenimeter breit - immer an der Wand entlang und bildet ein L mit drei und sechs Metern Seitenlänge. Am kürzeren Ende steht der Kopfbahnhof Houbingen, am längeren Ende entstand zuletzt gerade das Segment Connrath mit einem Großteil der Schattenbahnhofsanlagen. Der Stand der Bauarbeiten ist schon etwas weiter fortgeschritten als auf den meisten Seiten zu erkennen.

Sägewerk Holzau
Stellwerk Connrath

Bisher bedeckt die Anlage etwa fünf Quadratmeter, insgesamt neun werden es wohl einmal werden...Die Strecke entspringt meiner Phantasie, allerdings orientiert sie sich an der DB in einen Frühsommer Ende der 60er Jahre und könnte irgendwo im weiteren Umfeld von Köln liegen. Viel Spaß bei einem kleinen Spaziergang in derzeit '5 Kapiteln'.

Die ganze Anlage wird am Ende übrigens fast einen kompletten - wenn auch imaginären - Netzabschnitt der DB abdecken, Der unten stehende Netzplan hilft mir, gestalterisch eine hoffentlich stimmige 'Region' darzustellen und gleichzeitig einen vielfältigen und trotzdem plausiblen Zugverkehr nachzubilden:

Das Konzept:

Die Strecke Köln - Ruhrgebiet ist als Hundeknochen ausgelegt, das 'Ruhrgebietsende' liegt im Keller des Moduls 'Connrath'. Die Hauptstrecke wird natürlich elektrifiziert .Es ist offensichtlich, daß durch Talstadt so ziemlich jeder denkbare Zug fahren kann. Bis zum Baubeginn muß mir aber noch ein besserer Name einfallen :-) Dort wird auf jeden Fall ein imaginärer kleiner Bahnhof an einer zweigleisigen Hauptstrecke entstehen, an den Nachträglich der abzweig an eine ebenfalls imaginäre Strecke nach Olpe angebaut wurde.

Das heisst eine eingleisige Hauptbahn von Köln nach Olpe gab es tatsächlich. Sie führte durch das Oberbergische, entlang an Orten mit Namen wie Rösrath und Honrath. Hier fuhren einst sogar Interzonenzüge der DDR-Reichsbahn nach Köln. Sie bleibt, wie beim Vorbild, den Diesel- und Dampfloks vorbehalten: mit Eilzügen und diversem Güterverkehr. Sie besteht am Ende aber ohnehin nur aus dem Gleisdreieck bei Talstadt und der Durchfahrt durch Connrath. Dort zweigt eine kleine Stichstrecke nach Houbingen ab, sie dient dem Personennahverkehr nach Talstadt und zum Transport einiger Güter. Die Zugbildung für diese Strecke wird in Talstadt erfolgen. Die Züge von Köln über Olpe richtung Osten nutzen Talstadt dagegen nur als Abzweig, sie starten ihren Zuglauf meist im nicht weit entfernten Köln (und können über die Schattenbahnhofsanlagen auch direkt wieder nach Köln zurückfahren) .

Ein ganzer Netzabschnitt, wie gesagt. Aber ich denke, daß man das (auf am Ende fast 9 Quadratmetern) in TT wohl machen kann. . In Talstadt werden die Bahnsteige etwa 2 Meter Nutzlänge haben (Das wären in HO 2,7 Meter !. Connrath bietet mit fast einem Meter Bahnsteiglänge auch schon Platz für 5 Eilzugwagen plus beliebiger Lokomotive. Houbingen und Holzau sind mit 70 Zentimetern den Nahverkehrszügen vorbehalten. (In HO wären das immerhin schon 1m. Trotz alledem bleibt in meinen Augen bislang genug Platz für Landschaft und Umfeld. Das untenstehende Bild zeigt den derzeit fertigen Teil.
Wer auf das untere Bild clickt rhält einen (im Bereich von Talstadt im Moment nicht mehr ganz aktuellen) Gleisplan der gesamten geplanten Anlage. Genaugenommen ist der Plan schon mehr als 10 Jahre alt. Und inzwischen weiß ich weniger kann doch viel mehr sein. Die dort für Talstadt zu sehenden Gleisanlagen werden massiv abgespeckt!

Der Gleisplan

Übrigens: Der Bahnhof Houbingen war mein erster Versuch mit dem Bau einer Modellbahn seit frühester Kindheit. Im Jahr 1994 entstand nur ein sehr kleines Segment, mit Bahnsteig und Güterschuppen, Es war so flach gebaut, daß mit Hilfe einer kleinen Rampe die Strecke 'auf dem Teppich' weitergeführt werden konnte. 1995 erst beschloss ich, daraus eine große Anlage wachsen zu lassen, Als erstes entstand die Bahnhofseinfahrt . An deren Ende kam dann noch das Eck-Segmnent, das Tal der Igger. Während dieser frühen Jahre bildete ein einfacher auf einem Brett aufgebauter 'Fiddle-Yard' mit drei Gleisen das 'talseitige' Ende.

Erst im Jahr 1997 setzte ich dann erst einmal das BW, neben den Bahnhof - Bei dieser Gelegenheit habe ich den gesamten Bahnhof noch einmal gestalterisch überarbeitet. Im Jahr 1999 folgte das Segment Holzau, Sowohl von der technischen Zuverlässigkeit, von der 'realitätsnähe' des Gleisplanes, wie auch von der Gestaltung kann man meinen handwerklichen Fortschritt ganz nett mitvollziehen. Im Jahr 2003 ist nun der Bahnhof Connrath fertig geworden. Das Jahr 2004 wird mit der Ausgestaltung des Dorfes Connrath, der endgültigen Ausgestaltung des Modules 'Holzau' und vor allem mit der Steuer-elektronik samt signaltechnischen Ausgestaltung der Strecke ins Land ziehen.... seitdem ist Pause. Ab und zu wurde ein wenig gefahren - aber nicht mehr gebaut. Im Jahr 2020 folgt erst einmal eine Renovierung des bisherigen..... dann gibt es wohl auch mal neue Fotos in höherer Auflösung.. und dann geht es voraussichtlich weiter. Endlich !

Das Schaltpult, von dem aus der bislang fertiggestellte Anlagenteil mitsamt den zwei Schattenbahnhöfen gesteuert wird, hat übrigens kaum die Maße eines Din-A-4-Blattes. 77 Taster und Schalter sowie 28 Leuchtdioden sind dort verbaut. Entsprechend eng sieht die Verkabelung aus, aber es funktioniert :-) meistens ;-)

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