Find-it Banner
FIND-IT, die ultimative Dateisuchmaschine mit 'Vorliebe' für komplexe Volltextsuche ! Auch normale Dateisuche nach 'Namen', Größe, Datum, erledigt Find-it schneller und komfortabler, als die Windows-eigene Suchfunktion.
Auto als Sparschwein

Januar 2015: Billiges Öl - wie lange noch ? Gute Nachrichten sind im Fernsehen ja eher selten. Und dass Öl Billig geworden ist, ist zwar positiv, aber im Januar 2015 schon keine wirklich neue Nachricht mehr. Und so geht es in diesem Plusminus-Beitrag eigentlich doch um eine eher schlechte Nachricht: Denn dem Preisverfall wird recht bald wieder ein Anstieg folgen. Die Ursache für beides - Preisverfall wie Preisanstieg - findet sich in den USA. Leider bin ich für diese Geschichte nicht selbt in die USA gereist. Die dort gedrehten Teile dieses Beitrags lieferte unser Studio in New York. Schade eigentlich. Fast so schade wie die Aussichten, die sich bei genauer Betrachtung des amerikanischen Ölbooms ergeben. Text

März 2013: Wie weiter mit Bus und Bahn? Wenn Schnee und Eis mal wieder lange Autostaus und Verkehrschaos verursachen, sind viele Menschen froh, dass es noch Bahnen und Busse gibt. Moderne Technik macht die Nutzung bequem und in den Städten ist das System auch wirklich gut ausgebaut. Aber ganz so rosig sieht die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs nicht aus. Die Städte müssen angesichts knapper Budgets kämpfen, um den Nahverkehr aufrechterhalten zu können. Der Bund subventioniert zwar den Neubau, wenn die Systeme aber in die Jahre kommen, sind die Städte auf sich allein gestellt. Die Streichung von Bus- und Bahnlinien ist ein schmerzlicher Ausweg. Für den 'Scanner' in WDR-markt habe ich die Situation in zwei längeren Beiträgen genauer untersucht. Im ersten Teil: U-Bahn-Technik, die in die Jahre kommt und erneuert werden muss. Im zweiten Teil: Woher das Geld kommt - und warum es nicht reicht. Hier, die Filmtexte pdf für beide Teile

Bild: Bordcomputer-Test

Benzinverbrauch: Bordcomputer mogeln: Sprit ist teuer und damit werden die Angaben des Bordcomputers über den Verbrauch immer wichtiger. Für die 'TESTER' habe ich die Bordcomputer von mehr als 40 Pkw einem umfangreichen Praxistest unterzogen: Wird der tatsächliche Spritverbrauch errechnet oder sind die Angaben geschönt? Text pdf

LKW

Tagelohn-Trucker Der Lkw-Verkehr nimmt zu und die schweren Unfälle auch. Die Arbeitsbedingungen der Trucker grenzen an Ausbeutung. Kontrollen werden ausgetrickst, Dumpinglöhne und überzogene Fahrzeiten sind an der Tagesordnung. Immer mehr Fernfahrer leben als 'Tagelöhner' vermieten ihre Arbeitskraft gegen Tageshonorar. Text pdf

Angst vor Riesenbrummies?: Jetzt kommen die sogenannten Gigaliner, LKW mit einer Gesamtlänge von 25 Metern. Sie fassen 50 Prozent mehr Volumen als normale Lkw (bei gleichbleibendem Ladegewicht) Andere Neuentwicklungen sollen sogar 60 Tonnen tragen. Ich habe mir die Gigaliner für 'markt' mal angeschaut - und bin auch dabei am Ende wieder 'auf die Bahn' gekommen. TEXT pdf

Knöllchen aus Amsterdam ?' Wer im Ausland einen Verkehrsverstoß begeht, muss ab Januar 2008 damit rechnen, dass EU-Staaten die Strafe von deutschen Gerichten und Gerichtsvollziehern eintreiben lassen. Allerdings: Nicht selten werden Strafen für Autofahrer verhängt, die niemals in dem betreffenden Land gewesen sind. Zusammen mit Rebecca Gudisch fand ich für Plusminus heraus. In den Niederlanden sind verwechslungen sogar absolut vorprogrammiert. Jeder Autofahrer muss künftig damit rechnet, Mahnbescheide aus Holland zu erhalten - selbst wenn er nie dort war. Zwei Fälle konnten wir aufklären. Das Park-Knöllchen aus Holland, obwohl der Wagen niemals dort war - und ein Trabant aus der Oberlausitz, der in Amsterdam Rekordgeschwindigkeit gefahren haben soll. TEXT pdf / VIDEO

Am Verkehr ersticken ?

Die OECD, ganz sicher nicht für grüne Spinnereien bekannt, hat in den Jahren 2000 - 2004 eine Studio erstellt, in der die künftige Entwicklung des Verkehres für verschiedene Industrieländer untersucht wird. Man sah die gefahr, trotz immer breiter augebauter Straßen, trotz immer größerer Flughäfen, zunehmend nur in den nächsten Stau zu fahren. So wurden zwei Szenarien daraufhin untesucht, was der Verkehr langfristig kostet, wie er unsere Gesellschaft prägt - und welche messbaren Umweltschäden er verursacht. In einem Szenario wurde schlicht die heutige Politik fortgeschrieben. Dort wo mehr Verkehr entsteht, werden Verkehrswege ausgebaut. Das Ergebniss habe ich für Dschungel in Form einer Spielhandlung inszeniert. Das Leben des fiktiven Otto, von Jungen Jahren nach der Jahrtausendwende bis zum Jahr 2030 als Rentner..... es verlief wenig erbaulich.
Text pdf

Bild: Verkehr

Auch im zweiten Szenario musste sich Otto häufiger ärgern. Es wirkte mit vielfältigen Maßnahmen zur Verkehrsbeschränkung erst einmal wie aus dem Horrorkabinett grüner Umweltpolitiker.... doch am Ende befanden die OECD Experten just das für Autofahrer auf den ersten Blick unerfreulichere Modell das - auch wirtschftlich - deutlich erfolgreichere. Text: Alternativszenario

Die ungewöhnliche Spielfilm-Form der journalistischen Berichte entsprach übrigens durchaus auch dem Inhalt der OECD- Studie. Auf Einladung des Umweltbundesamtes durfte ich selbst mit einem Referat dazu beitragen: Den Experten war klar, die von Ihnen empfohlene Verkehrspolitik würde vielen Bürgern wenig angenehm erscheinen. Wie könnte man effektiv für eine solche Politik werben ? Mein (englischsprachiges) Redemanuskript enthielt schon die Grundidee aus der sich anschließend die beiden Beitragskonzepte entwickelten. Text

Die Mär von der Melkkuh: Immer wieder wird ja geklagt, die Autofahrer müssten über Steuern und Abgaben mehr Geld aufwenden, als der Staat insgesamt für Straßenbau ausgibt. Das stimmt aber nur, wenn man sich in der Betrachtung auf die großen Bundes- und Länderhaushalte beschränkt. Aber wie ist das mit kleinen Straßen in Städten und Gemeinden, mit Parkplatz, der für jedes öffentliche Gebäude geschaffen und finanziert werden muss, wenn man wirklich alle Ausgaben betrachtet, wird die bekannte Klage zur Milchmädchenrechnung

Bild Kleintransporter

Ärger über Kleintransporter:

Das kennt jeder: Rasende Kisten, die oft auf der linken Spur mit Höchstgeschwindigkeit voranpreschen und deren Unfallzahlen noch deutlich schneller steigen als ihre Zulassungszahlen. Schon 2003 hatte ich für W wie Wissen nach den Ursachen gefragt. Antworten gab es einige: neben häufig zu hoher Geschwindigkeit auch den hohen Schwerpunkt, häufig mangelnde Ladungssicherung, den bei voller Ladung verlängerten Bremsweg und häufig auch schlecht ausgebildete Fahrer. Als Rezept wurde zum einen ein tempolimit für Kleintransporter diskutiert, wie auch verbesserte Ausbildung der Fahrer. Ein Jahr später bearbeitete ich das selbe Thema für Plusminus. Es hatte sich wenig getan. Aber wir gingen der Frage nach, warum die Kleintransporte auf die beschriebene Weise stattfinden. Drei Nächte lang bin ich einem Kleintransporter hinterhergefahren. Zusammen mit meinem Freund und Kollegen H-C Schultze der das als Kameramann in spannenden Bildern dokumentierte. Es zeigte sich: Alles eine Frage der Disposition - und die stammte in diesem Fall von der Post. Text

In einem zweiten Bericht in dieser Sendung fanden wir die Spadition 'Haddeier', die ihre Kleintransporter freiwillig auf Tempo 130 gedrosselt hat und damit beste Erfahrungen sammelt: weniger Verschleiß an Fahrzeugen und Fahrern, gleichzeitig annähernd gleiche Gesamtreisezeiten. Doch er kann sich auch gut ausgebildete Fahrer und perfekt gewartete Fahrzeuge leisten. Er hat sich auf Gefahrgut spezialisiert, bei dem grundsätzlich die Auftraggeber für die ordnungsgemäße Abwicklung des Transportes haften - möglicherweise eine Anregung für die gesamte Transportbranche. Das fand wohl auch die Christopherus-Stiftung des Gesamtverbandes der Automobilversicherer, die mir für diesen Beiträge am 7. 6. 05 den Christopherus-Preis verlieh: für besondere Verdienste um die Verkehrssicherheit. Dafür möchte ich allen Beteiligten und der Jury noch einmal herzlich danken. Text

LKW

Übrigens: Flugverkehr ist ein noch immer unterschätzter Klimasünder. Pro Kilometer kann ein modernes, vollbesetztes Flugzeug zwar durchaus umweltfreundlicher sein, als ein mit einer einzigen person besetztes Automobil - eine einzige Urlaubsreise nach Mallorca, erst recht natürlich auf die Malediven, macht die Energiesparbemühungen von Jahren wieder wett ! Wer sich von Kohlestrom versorgen lässt, das Fenster immer auf Kipp hat, darf ruhig auch noch ein dickes Auto fahren - solange er den Urlaub an Nord- oder Ostsee verbringt, in Norditalien, Österreich, der Schweiz oder Holland, kann er immer noch ein ruhigeres Klimagewissen haben als derjenige, der im Ökohaus mit Ökoauto lebt und seinen Urlaub in Übersee verbringt.